National Homemade Soup Day – Zeit für einen Wirsingeintopf

Das Wetter spielt mir am heutigen Tag der hausgemachten Suppe (National Homemade Soup Day) ganz gut in die Karten. Bei den winterlichten Temperaturen und den immer noch viel zu kurzen Tagen kann es nämlich kaum etwas Besseres geben als eine heiße Suppe.
Denn Suppe – die übrigens in klare und gebundene Suppe unterteilt wird – schmeckt in allen Variationen. Ob als klare Rinderkraftbrühe zur Vorspeise oder als deftiger Eintopf zum Hauptgang; Suppe geht immer.

Wirsingeintopf – lecker und sättigend

Und da ich grade jetzt im Winter jeden Tag Kohl essen könnte, lag es sehr nahe heute einen Wirsingeintopf zu zaubern. Lecker, sättigend und voller Vitamine. Mehr erwarte ich von meiner Suppe gar nicht.
Bei den Einlagen variiere ich gerne und nehme das, was ich entweder im Haus habe oder wo mich mein Heißhunger zu verleitet. Ob Kassler, Speck oder Würstchen – in den Topf darf was schmeckt!

Die Zutaten meines Eintopfes:

  • 1 kl. Kopf Wirsing
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 1/4 Staudensellerie
  • Gemüsebrühe
  • 4 Mettenden
  • 6 Bockwürste

Schnell zubereitet:

  • Kartoffeln, Möhren und Staudensellerie schälen und würfeln oder in Scheiben schneiden. Die Blätter des Wirsings grob hacken. Die Würstchen und Mettenden in Scheiben schneiden.
  • In einem großen Topf ein wenig Öl erhitzen und die Mettenden und Würstchen kurz anbraten.
  • Die restlichen Zutaten hinzugeben, mit Brühe aufgießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Eintopf zum Kochen bringen und dann ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Tipp: Man kann zwar schlecht eine kleine Portion Eintopf kochen, aber ihr könnt den Wirsingeintopf problemlos portionsweise einfrieren.

Kleiner Exkurs zum Herrn Knigge

Wie isst man nun eigentlich seine Suppe korrekt. Was ist erlaubt und was ist verboten? Der Knigge hat da relativ eindeutige Regeln für euch:

  • Sollte die Suppe zu heiß sein, müsst ihr euch gedulden. Pusten und wildes Plantschen ist verboten.
  • Aus einer Suppentasse dürft ihr den letzten Schluck trinken, sofern ihr alle festen Bestandteile mit dem Löffel zu euch genommen habt.
  • Aber Vorsicht beim Trinken, denn: Schlürfen gehört in asiatischen Ländern zwar zum guten Ton. Bei uns ist es allerdings absolut tabu. Genauso wie alle anderen Ess- und Kaugeräusche.
  • Suppenlöffel werden, bei einer Pause und am Ende, auf den dafür vorgesehenen Unterteller gelegt und nicht in die Suppentasse selbst.

 

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